Hoffnung

„Hoffnung schenken – ein Projekt gegen soziale Distanz und Einsamkeit“

Im Schuljahr 2020/21 haben sich die Schülerinnen/Schüler der 1FW und 3FW aufgrund der gesellschaftlichen Herausforderungen wie Lockdown und die Einschränkung der sozialen Kontakte mit den Themengebieten „Soziale Distanz, Einsamkeit und Hoffnung“ auseinandergesetzt. Eine Mindmap zum Thema „Hoffnung“ mit Assoziationen, Symbolen und persönlichen Gedanken wurde erstellt. Folgende Frageimpulse wurden bearbeitet:

  • Was ist Hoffnung? 
  • Wer/was gibt mir Hoffnung und warum?
  • Worauf hoffst du?

Im März 2021 besuchten die Schülerinnen/Schüler die Ausstellung steirischer Fotografen zum Thema „Menschenbilder“.

Die eindrucksvollen Fotografien thematisieren die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen wie die Pandemie und ihre Auswirkungen auf Menschen: soziale Distanz, Isolation von Menschen älterer Generationen, Einsamkeit, Einschränkung der persönlichen Freiheit und Reisebeschränkungen.

Es werden aber auch Themen wie Umweltschutz, Umweltverschmutzung, Nachhaltigkeit, veranschaulicht. In der Ausstellung werden Menschen unterschiedlicher Hautfarbe, Religion und unterschiedlicher sozialer Stellung abgebildet. Für uns hat der Besuch der Ausstellung verdeutlicht, dass das Zusammenleben in kultureller, sozialer und religiöser Vielfalt eine Bereicherung für jede Gesellschaft darstellt.

Im weiteren Verlauf des Projekts wurden Auswirkungen von Einsamkeit und sozialer Distanz wie psychische Erkrankungen analysiert. Im katholischen Religionsunterricht wurden Ostergrußkarten mit hoffnungsvollen Texten und mit den von den Schülerinnen und Schülern selbstgemachten Fotos zum Thema „Aufblühen“ gestaltet. Diese wurden gemeinsam mit einer Kerze an die Bewohnerinnen und Bewohner des Caritas Pflegewohnhauses in Fernitz verschenkt.

Zum Abschluss und zur Reflexion des Projektes sind wir den “Ermutigungsweg” am Haus der Stille in St. Ulrich am Waasen gegangen, wo wir sieben Stationen zu den Themen

  • dem eigenen Gewissen treu bleiben,
  • Frieden durch Dialog,
  • Brücken bauen,
  • Bildung für jedes Kind

besucht haben. Beendet haben wir das Projekt mit dem Motto, das vor dem Haus der Stille auf einer Skulptur unserer Erde zu lesen ist : “Der Friede wartet auf seine Erbauer.”